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Ungeklärte Details und Risiken bei der KI-basierten Deutschland-App

netzpolitik.org

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  • Die Bundesregierung treibt die Entwicklung einer zentralen KI-gestützten Deutschland-App zur Digitalisierung der Verwaltung voran, bleibt jedoch bei zentralen Fragen zu Kosten, Funktionsumfang und beteiligten Partnern vage.
  • Als Generalunternehmerin fungiert die T-Systems International GmbH (Deutsche Telekom), die eigenständig über Unterauftragnehmer entscheidet.
  • Kritiker, darunter Abgeordnete der Linken, warnen vor mangelnder Transparenz, potenziellen Abhängigkeiten von Großkonzernen sowie einer fehlenden Eignung für kommunale Realitäten.

Projektsteuerung und Unklarheiten

  • Die Bundesregierung kann keine genauen Angaben zu beteiligten Firmen wie SAP oder Schwarz Digits machen, da die Steuerung des Projekts bei der Telekom liegt.
  • Die Beauftragung der Telekom erfolgte über bestehende Rahmenverträge ohne erneute öffentliche Ausschreibung.
  • Für die erste Phase sind 1,2 Millionen Euro für Partner wie ITZBund, KPMG und Capgemini vorgesehen, doch die Gesamtkosten des Projekts sind bisher nicht beziffert.
  • Es existiert keine vollständige Dokumentation der Treffen zwischen den beteiligten Pilotkommunen (darunter Dortmund, Dresden und Hamburg) und den Projektverantwortlichen.

Kritik und Risiken

  • Experten warnen vor einem "Lock-in-Effekt", bei dem Kommunen langfristig von der Preisgestaltung der beteiligten Konzerne abhängig werden könnten.
  • SPD und Opposition kritisieren, dass die App oberflächlich bleibt und durch vorgeschaltete Chatbots den tatsächlichen Bedürfnissen der Bürger nicht gerecht wird.
  • Es besteht die Sorge, dass die in einer "KI-Cloud" laufende Anwendung nicht auf andere Kommunalverwaltungen übertragbar ist.
  • Das Gesamtprojekt zur IT-Infrastruktur für die öffentliche Verwaltung ist mit rund 250 Millionen Euro veranschlagt.

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