Verteidigung der Demokratie durch soziale Reformen
netzpolitik.org
- Rechtsextreme Parteien stehen in Deutschland kurz vor der Regierungsübernahme in Bundesländern.
- Demonstrationen sind wichtig zur Selbstvergewisserung, reichen aber ohne inhaltliche Forderungen nicht aus.
- Die aktuelle Bundesregierung genießt nur bei 13 Prozent der Bevölkerung Zustimmung.
- Notwendig ist ein politischer Neuanfang mit Fokus auf soziale Gerechtigkeit.
Die Krise der politischen Vertretung
- Etwa 81 Prozent der Bevölkerung empfinden die Verteilung des Wohlstands als ungerecht.
- Aktuelle Regierungsthemen wie Kritik an Arbeitsweisen oder bürokratische Hürden bei Krankmeldungen entfremden die Wähler.
- Die Demokratie muss als Versprechen für soziale Sicherheit und eine lebenswerte Zukunft neu positioniert werden.
Strategie für den Aufbruch
- Notwendigkeit eines "Wir-reißen-das-Ruder-rum-Programms", das spürbare soziale Vorteile durch Umverteilung bietet.
- Forderung nach einer Politik, die Menschen mitnimmt, statt auf Ausgrenzung und Sozialabbau zu setzen.
- Breite Mobilisierung über Parteigrenzen hinweg ist erforderlich, um den Aufstieg rechtsextremer Kräfte zu verhindern.